Stefan´s Aquaristik & Aquascaping🐟
von Autor und Künstler Stefan Jürgens aus Laufach bei Aschaffenburg.
Hallo Freunde der Aquaristik, ich bin Stefan Jürgens aus Laufach bei Aschaffenburg. Meine Hobbys und Interessen sind Technik aller Art. Neuerdings habe ich meine Liebe zu Aquaristik wiederentdeckt. Und hier zu Klein- und Nanoaquarien. Jedoch auch zu Aquascaping noch holländischer Art.
Ich selbst würde mich nicht als "Experte" in der Aquaristik bezeichnen. Wer ist das schon!? Denn vielmehr lernt man nie aus. Natürlich macht jedes Becken Arbeit, ob groß oder klein - doch der Erfolg belohnt.
MEINE BECKEN
Seit kurzem beschäftige ich mich mit Mini-Aquarien und Nano-Becken, sowie mit Aquascaping. Aktuell habe ich ein kleines Aquarium (Marke: Juwel, Modell Vio, 53 Liter) und neuerdings als Aquascaping das Nano-Becken (Marke: Me - My Tank, 30 Liter, s.o.).
Das Vio-Aquarium von Juwel (53 Liter) besteht aus Becken, Filter, Beleuchtung und Schrank, das Nano-Aquascaping-Becken von Me - My Tank (30 Liter) mit der Ausstattung aus Becken, Bluetooth-Beleuchtung, Filter, und Abdeckscheibe.
Für das Aquascaping-Becken habe ich einen Unterschrank von Sera, mit 100cm Höhe und größerer Plattform gewählt, was nicht nur Ablagefläche bietet sondern ein sehr kontrastreiches Erscheinungsbild ob bei großen, kleinen oder beengten Räumen bietet. Beim Aquarium vom Juwel war der Unterschrank schon dabei.
MEIN DANK GILT DER ZOOFACHHANDLUNG ROHLEDER IN WÖRTH AM MAIN😍
FAQ, mit eigenen Worten erklärt...🐠
Bitte beachten. Keine Haftung oder Gewährleistung auf diesen Text! Mit diesen Stichpunkten wendet sich der Autor mit seinen Worten insbesondere an Einsteiger in die Aquaristik. Als Natur- und Tierfreund lernt man allerdings nie aus, deshalb sieht sich der Schreiber auch nicht als "der Experte". Es kann durchaus sein, dass es Mehrfachlösungen gibt, oder andere anderes wissen.
Im Aquarium bzw. der Aquaristik ist vieles möglich und alles erlaubt, wenn es dem Aquarianer Spaß macht. Ich bitte allerdings zu beachten, dass das Tierwohl bei Besatz eines Beckens an erster Stelle stehen sollte. Dazu zählt ferner das biologische Gleichgewicht zwischen Tieren, Pflanzen und Gestaltung.
"Einlaufphase"
Achtung! Die Einlaufhase bei einem neuen Aquarium ist wichtig. Und nicht verhandelbar. Diese dauert in der Regel MINDESTENS zwei Wochen. Auch Wochen oder Monate sind bei einem biologischen Ungleichgewicht keine Seltenheit.
Während sich insbesondere in den ersten zwei bis drei Wochen Giftstoffe bilden können, die ihrem Tier gefährlich werden, bildet sich AUCH eine milchige Trübung bzw. bakterielle Algenblüte in der Regel ungefährlich ist. Auf der Oberfläche erscheint dann eine Kahmhaut, die neben Wasserwechseln mit einem Zewa-Tuch regelmäßig zu beseitigen ist. Eine verstärkte Strömung des Filters kann hier hilfreich sein.
"Aller Anfang"
Aller Anfang in der Aquaristik ist schwer, insbesondere bei einem neuen Becken. Daneben lässt sich über die Gestaltung, wohin die Reise geht, vortrefflich streiten. Ob in Sachen natürlicher Gestaltung oder mit künstlichen Elementen, alles ist möglich wobei dem Geschmack keine Grenzen gesetzt sind. Dabei hat jeder Betrachter so seine ganz persönlichen Ansichten, Vorlieben und Patentrezepte. Einer vieler guten Ratschläge vorweg, während die Einlaufphase eben Zeit kostet, man spricht zwischen zwei Wochen und im ungünstigen Fall von Monaten, sollten sie mit natürlichen Pflanzen nicht sparen.
"Blackworm/Glanzwurm"🪱
Der Blackworm/Glanzwurm - Segen und Fluch zugleich. Der Wurm ist ein nützlicher Bewohner in einem Aquarium. Besser aber, man hat ihn nicht. Einerseits kann man ihn durch Pflanzen einschleppen, andererseits kann man ihn als sportliches und delikates Futter für seine Fische kaufen. Verschwindet er allerdings im Bodengrund, kann er Mulm in ungefährliche Stoffe umwandeln. Jedoch kann er auch zur Plage oder Gefahr für ein Aquarium werden.
"Schnecken" 🐌
Zier-Schnecken die sie im Zoohandel erwerben können, sind im Aquarium nützliche Tiere. Sie putzen das Aquarium, befreien es von Algen oder Futterresten. Die Mehrheit frisst keine Aquarienpflanzen an. Sie können unter bestimmten Bedingungen jedoch auch überhand nehmen. Achtung. Tote Schnecken sollten sie sofort entfernen.
"Blasenschnecken"
Blasenschnecken sind wie Zier-Schnecken Nützlinge. Sie bilden eine Art von Wasserpolizei. Sie vermehren sich umso mehr bei einem Überangebot an Nährstoffen und Abfallstoffen - und sind somit ein wichtiger Indikator für ihr Becken. In der Regel werden Blasenschnecken oder deren Gelege über Pflanzen eingeschleppt.
"Schwimmpflanzen"
Die Schwimmpflanze hat Vorteile. Sie reinigt das Wasser von übermäßigen Stoffen und bietet Jungfischen Schutz. Der Nachteil ist. Ein Aquarium muss regelmäßig abgesammelt bzw. gepflegt werden, damit es nicht zu dunkel wird. Auf kleine Arten von Schwimmpflanzen sollte man jedoch verzichten.
"Versteckmöglichkeiten"
Ob eine natürliche Wurzel unter der sich Fische verstecken können oder eine Tonröhre für Welse. Letztlich gibt es viele künstliche und natürliche Versteckmöglichkeiten für Tiere und im Handel. Die konspirative Kreativität des Aquarianers ist auch hier das A und O.
"Welse"
Der Wels ist ein Allrounder im Aquarium. Einer oder mehrere tun einem Becken keinen Abbruch. Nur sollte man beachten, welche Größe er erreichen kann. Allerdings gibt es auch Welse, Otto´s, fleißige Putzer die nur 5 cm groß werden und die man als Schwarmfisch den ganzen Tag als nützliche Putzer beobachten kann.
"Schwimmstein/Pflanzhilfe"
Nicht alle Pflanzen in einem Aquarium vertragen es, wenn ihre Wurzeln in Quarzsand oder Kies eingegraben werden. Werden sie eingegraben, benötigen ihre Wurzeln auch "Soil" (Pflanzerde). Pflanzen in Pflanztöpfen sind oft in Steinwolle gebetet. Pflanzen in Steinwolle und Aquarien geht überhaupt nicht. Stattdessen gibt es Schwimmsteine/Pflanzhilfen die wie natürliche Steine sind und ein Pflanzloch für ihre Pflanze haben. Der Vorteil. Es sieht dekorativ aus, die Wurzeln müssen nicht in den Boden und sie können die Pflanze variabel verstellen.
"Guppy"
In der Aquaristik gehört der Guppy zur Gruppe der einfachen Fische bzw. ist der "König" der einfachsten Fische. Einerseits ist er für Anfänger ein unbedingtes Muss. Andererseits halten und züchten ihn selbst Fortgeschrittene gerne.
Der Guppy auch in der kleineren Endles-Form ist sehr farbenfroh (insbesondere die Männchen), bewegungs-, spielfreudig, vermehrungsfreudig und neugierig. Den Kraft- und Energiebedarf eines Guppy sollte man nicht unterschätzen, daher wird zu 2x ausreichender Fütterung geraten.
Wer keine Überbevölkerung seines Beckens mit dem Guppy möchte, der setzt auf eine Gruppe an Männchen. Übrigens, ein Weibchen "produziert" alle 3 Monate bis zu 30 Junge, sollte wegen dem Verfolgungswahn der Männchen" jedoch nur sehr kurz in einer Gruppe verbleiben.
"UV-C Licht"
Wenngleich eine direkte und hohe UV-C Bestrahlung für Mensch und Tier (Augen und Haus) schädlich, kann der langfristige oder dauerhafte Einsatz in der Aquaristik gegen Algen, Bakterien oder bei Fischerkrankungen im Wasser hilfreich sein. In der Regel wird eine UV-C-Quelle in einem geschlossenen System wie einem Filter verwendet. Eine direkte Bestrahlung oder ein Blickkontakt von Mensch oder Tier ist unbedingt zu vermeiden.
"Künstliches im Becken"
Wie bereits erwähnt, ist in der Aquaristik in der Gestaltung eines Beckens alles erlaubt, solange nicht das Tierwohl darunter leidet. In den letzten Jahren, nicht zuletzt Dank China und Internet, wächst der Markt an künstlichen Objekten für Aquaristik (z.B. Luft-, Wasser- und Reinigungsfilter im Becken; künstlicher Pflanzen und Steine; künstlicher Landschaften;). Obwohl sich über Geschmack bekanntlich streiten lässt, erfüllen künstliche Objekte (z.B. aus Kunststoff, Polyresin oder Ton), vielleicht sogar mit Luft- oder Stromanschluss, bestimmte Zwecke (z.B. Luftzufuhr, Beleuchtung) in der Tierwelt. Und für das verwöhnte Auge des Aquarianers.
"Der Tiertod im Becken"
Wie im menschlichen Leben, der Tod von Tieren in der Aquaristik unter Aquarianern ist etwas verpönt, obwohl trotzdem ständiger Begleiter. Nun ist es natürlich so, dass das Tierwohl an oberster Stelle über alles geht, bzw. über alles gehen sollte. Und trotzdem ist der Tod, plötzliche Tod von Tieren manchmal, insbesondere in den Anfängen oder bei Neulingen unvermeidbar, wobei dem nicht immer Fehler eines Aquarianers zugrunde liegen müssen.
"Mulm"
Als Mulm bezeichnet man in der Aquaristik in erster Linie den Tierkot von Fischen und anderem Getier. Oder sich zersetzende Futterreste und abgestorbene Pflanzenreste. Mulm kann für ein Aquarium eine ernsthafte Gefahr darstellen, nämlich dann wenn die Verschmutzung überhand nimmt. Ein regelmäßiger Wasserwechsel wird somit zur Regel und ist existentiell.
Am Anfang kann dieser Dung bzm. Mulm für Pflanzen noch förderlich sein. Dieser kann als Nahrung für Kleinstlebewesen wie Blasenschnecken und/oder Glanzwürmer (Planarien) dienen und anfänglich sogar nützlich sein. Schnell kann Mulm allerdings auch zur Gefahr werden und negative Auswirkungen auf Wasserwerte und die Bewohner eines Beckens entfalten.
Aus den benannten Gründen sollten sie daher nicht zu lange warten, bis Mulm überhand nimmt. Eine Wasserfilteranlage ist hier jedoch nie ausreichend. Neben regelmäßigen Wasserwechseln und Wasserkontrollen sind hier manuelle Reinigungsarbeiten unter anderem z.B. mit Mulmsaugern unerlässlich.
"Algenwachstum"
Das unvermeidliche Algenwachstum lässt sich überwiegend günstig beeinflussen durch gutes Wasser mit regelmäßigem Wasserwechsel, Schnecken, Welse oder Schmerlen, sowie insbesondere Beleuchtungsintensität und -Dauer. Sogar Schwimmpflanzen können einen nicht unerheblichen Beitrag (u.a. brasil. Froschbiss) oder eine UV-C-Bestrahlung, leisten. Dagegen wird von chemischen Gegenspielern eher abgeraten, und wenn denn als Zusatz doch, nur sehr vorsichtig.
"Künstliches im Becken"
Kunststein (Resin), Kunststoffe & Co. ... In der Aquaristik ist dem Aquarianer alles erlaubt, selbst im kleinsten Becken, solange die Biosphäre funktioniert und das Tierwohl nicht gefährdet wird. Ausgenommen hiervon sind Becken, die bei aller Vernunft in Blick auf seine Bewohner viel zu klein, bzw. überfüllt sind z.B. Goldfischgläser.
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